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Klimaneutral


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Klimaneutral


 

Die ÄrzteVersorgung Westfalen-Lippe ist klimaneutral.

EIN Leuchtturmprojekt im Bereich des Klimaschutzes.


Die Ärzteversorgung Westfalen Lippe hat in einem beispielhaften Projekt gemeinsam mit der Argentus Energie GmbH (Düsseldorf) und GreenBlau.com (Neustadt an der Weinstraße) alle Verwaltungstätigkeiten einerseits und den gesamten Immobilien-Direktbestand andererseits bis zum Jahr 2020 komplett klimaneutral gestellt.

Dazu wurden alle CO2e-Emissionen nach dem anerkannten Greenhouse Gas Protocol „Accounting and Reporting Standard“ berechnet. Anschließend wurden die berechneten Emissionen durch den Wechsel zu einem zertifizierten Öko-Stromtarif auf natürliche Weise um 47% reduziert (Scope 2 + Scope 3 Vorkettenemissionen).

Link zum Corporate Accounting and Reporting Standard

Die verbliebenen CO2e-Emissionen wurden durch die Umstellung auf einen klimaneutralen Erdgastarif und projektbasierte CO2e-Kompensationen vollständig ausgeglichen. Dazu werden durch Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte anderenorts genauso viele Emissionen reduziert, wie das Unternehmen hierzulande in dieser Zeit noch verbraucht hätte.

Insgesamt wurden auf diese Weise bis 2020 insgesamt 23.486 Tonnen CO2e eingespart und kompensiert.  Dies entspricht einzeln in etwa den CO2e-Emissionen aus:

  • dem jährlichen CO2-Verbrauch von 2.386 durchschnittlichen deutschen Privatpersonen
  • 112 Millionen gefahrenen Kilometern mit einem durchschnittlichen PKW
  • 122.322 Tankfüllungen Dieselkraftstoff a 60 Liter
  • 2.800 Fahrten um die Erde mit einem durchschnittlichen PKW
  • 36 Millionen produzierten Flaschen Bier a 330 ml
  • 15 Millionen produzierten Litern Wein
  • 5 Millionen durchschnittlichen Kantinenessen
  • 85.403 Kurzstreckenflügen bis 900 km (durchschnittlicher Anteil einer Person am Flug)

Berechnet werden CO2e-Emissionen in den sog. Scopes 1-3. In Scope 1 finden sich Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger, wie z.B. Erdöl, Erdgas und Kohle oder aus Verflüchtigungen. Im Bereich Scope 2 werden Stromverbrauch sowie der Verbrauch aus Fernwärme und Dampf berechnet. Im Bereich Scope 3 – der freiwillig berechnet werden kann – werden die Emissionen aus den vor- und nachgelagerten sowie betriebsnotwendigen Prozessen berechnet. Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe hat folgende Kategorien aus Scope 3 freiwillig einbezogen:

  • Direktbestand: Vorketten aus Scope 1 & 2 (Energieverbrauch)
  • Verwaltung: An- und Abfahrt der Mitarbeiter, Geschäftsreisen mit dem Flugzeug und betriebsfremden PKW, Papier- und Wasserverbrauch, Restmüll, Vorketten aus Scope 1 & 2

Mehr Informationen zur Berechnung von CO2-Emissionen erhalten Sie hier.


Interessiert an einem eigenen Engagement? Kontaktieren Sie uns schnell und einfach. Wir melden uns!

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Umstellung Grünstrom


Umstellung Grünstrom


 

Die ÄrzteVersorgung Westfalen-Lippe stellt komplett auf Ökostrom um.

Schritt 1: Durch Strom aus regenerativen Quellen resultieren keine CO2e-Emissionen


Durch die Bündelung und Umstellung der Stromverträge konnten für die gesamte Laufzeit signifikante Einsparungen im Vergleich zu den vorherigen Verträgen erzielt werden. Dies trifft sowohl für die Kosten, als auch für die CO2e-Einsparungen zu. Bei den CO2e-Emissionen belaufen sich diese auf 47% Gesamteinsparung, gemessen am Ergebnis für den Normalstromverbrauch aus Scope 1 und Scope 3.

Das neue Öko-Energieprodukt wird laufend vom TÜV Rheinland geprüft. Der Energieversorger garantiert seinen Verbrauchern, dass Strom in der verbrauchten Höhe zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Darüber hinaus unterstützt der Anbieter den Ausbau regenerativer Energien und trägt zur Integration in das Stromversorgungssystem bei. Weiter verspricht der Anbieter:

  • Eine Doppelvermarktung wird ausgeschlossen.
  • Es erfolgt keine Trennung des Umweltnutzens (Eigenschaft „grün“) von der physischen Stromlieferung.
  • Die Produktionsanlagen und deren Eigentümer sind eindeutig identifizierbar.

Durch Normalstrom werden in Deutschland ca. 550 Gramm CO2 je kWh (inkl. Vorkette) produziert. Jeder deutsche Stromtarif muss laut Gesetz über die sogenannte Stromkennzeichnung gem. §42 EnWG verfügen. Dort können Unternehmen ablesen, mit wieviel Gramm CO2 je kWh ihr gewählter Stromtarif belastet ist. Strom aus regenerativen Quellen ist generell mit "Null" Gramm CO2 je kWh gekennzeichnet.

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Klimaneutraler Erdgastarif


Klimaneutraler Erdgastarif


 

Die ÄrzteVersorgung Westfalen-Lippe favorisiert klimaneutrales Erdgas

Schritt 2: Priorisierung von Anbietern, die produktbezogene CO2e-Emissionen ausgleichen.


Eine Umstellung auf 100% Biogas lässt sich für die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe derzeit nicht ökonomisch darstellen. In den normalen Erdgastarifen findet sich meist nur ein kleiner Anteil von Gas aus regenerativen Quellen. Um das Gas dennoch CO2- bzw. klimaneutral zu stellen, sind viele Anbieter von Erdgas-Produkten dazu übergegangen, einen Ausgleich für die freigesetzten CO2e-Emissionen zu schaffen. Dies geschieht durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten in anderen Ländern.

Auch der neue Lieferant des von der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe bezogenen Erdgases beteiligt sich an einem solchen Klimaschutzprojekt in Kenia, in dem die hier anfallenden klimaschädlichen Emissionen dort in gleicher Höhe reduziert werden. Das Projekt stellt vor Ort Wasserfilter für die Bevölkerung bereit, mit Hilfe derer sie frisches Trinkwasser gewinnen können. Hiermit soll erreicht werden, dass die lokale Bevölkerung nicht mehr illegal Wald abholzt, um Feuerholz zum Abkochen des Wassers zu erhalten. Die durch weniger Verbrennung von Holz eingesparten CO2-Emissionen werden dem Projektbetreiber dabei als Ausgleichsmechanismus zugerechnet.

Das immense Ausmaß illegaler Abholzung und Verbrennungen kann durch ein Beispiel leicht vor Augen geführt werden. Wenn 300 Millionen Menschen täglich „nur“ 5 Kilogramm Holz zum Abkochen von Wasser und zur Lebensmittelzubereitung bräuchten, so wäre dies ein Bedarf von 1,5 Milliarden Kilogramm Holz pro Tag. Projekte aus dem Bereich der Wasserfilter haben deshalb, genau wie Projekte aus dem Bereich effizienter Kochstellen, eine große Auswirkung auf die Abholzungssituation der Regenwälder.

Zertifiziert wurde das Projekt durch die schweizerische Gold Standard Stiftung, welche aufgrund der Bewertung zahlreicher zusätzlicher ökologischer und sozialer Prüfungspunkte eine sehr hochwertige Zusatzzertifizierung bietet. Auch das Umweltbundesamt hebt Gold Standard Projekte besonders hervor.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden sich im Projektdatenblatt.

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Kompensation Restemissionen


Kompensation Restemissionen


 

Die ÄrzteVersorgung Westfalen-Lippe kompensiert die Restemissionen

Schritt 3: Projektbasierte Gold Standard zertifizierte CO2-Kompensationen


Für den projektbasierten Ausgleich der unvermeidbaren Restemissionen hat sich die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe für die Unterstützung eines Windkraftprojektes in Taiwan, Guanyin, entschieden. Die der Volksrepublik China vorgelagerte Insel generierte in der Vergangenheit annähernd 100% der von ihr benötigten Energie aus der Verbrennung importierter Kohle.

Durch das unter dem Gold Standard zertifizierte Projekt werden fortlaufend größere Mengen an Energie aus sauberer Windenergie hergestellt und damit auch die Abhängigkeit Taiwans von Kohleimporten reduziert. Die Herstellung von Energie aus Windkraft zieht zudem keine gesundheitsgefährdende Bildung von Smog nach sich. Vereinfacht gesagt, werden dem Projektbetreiber in dieser Projektart die substituierten Emissionen aus der Verbrennung von Kohle gutgeschrieben.

Initiatoren des Projektes sind die deutschen Unternehmen VWind AG und wpd AG, die gemeinsam mit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) IPEX-Bank bereits drei ähnliche Projekte in Taiwan realisiert haben. Neben den strengen Prüfungen der Gold Standard Stiftung wurde das Projekt also ebenfalls vor der Projektvergabe durch die KfW IPEX-Bank geprüft.

Auf der Insel selber wurden dieses und andere Projekte aus dem Bereich der Windkraft inzwischen zu einem Anziehungspunkt für die lokale Bevölkerung. In regelmäßigen Abständen kann die Umgebung der Projekte in offiziellen Führungen besucht werden. Dabei wird den Besuchern auch die Dringlichkeit der Produktion von Energie aus regenerativen Quellen vor Augen geführt. In gewisser Weise könnte man den Projekten also zusätzlich zu den anderen Auswirkungen auch einen pädagogischen Wert zurechnen.

Vor dem Bau der Windkraftanlagen wurde im Rahmen der Gold Standard Zertifizierung auch bewusst auf bestehende Vogelzugrouten achtgegeben. Darüber hinaus setzt sich der Betreiber vor Ort für regelmäßige Säuberungen der Strände ein. Auch die örtlichen Schulen und Vereine werden jährlich mit Stipendien oder Spenden unterstützt.

Internationale Projekte dieser Größenordnung sorgen auch für einen Know-How Transfer zwischen den Ländern. So werden die neuen lokalen Arbeitnehmer vor Ort von europäischen Ingenieuren geschult und übernehmen im Anschluss die technische Betreuung der Windparks vor Ort. Laut der o.g. Studie der Gold Standard Stiftung fließen in der Projektlaufzeit von typischerweise sieben Jahren auf diese Weise bis zu 81 Millionen Dollar in neue Arbeitsstellen in den einzelnen Projektländern.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie im Projektdatenblatt.