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Klimaneutral


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Klimaneutral


Die Gewerbeimmobilie - DAHMIT Parkforum München - ist klimaneutral.

EIN Leuchtturmprojekt im Bereich des Klimaschutzes


Die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH, als Eigentümerin des Bürogebäudes DAHMIT Parkforum München, hat gemeinsam mit GreenBlau.com (Neustadt an der Weinstraße) die gesamten CO2e-Emissionen des vertraglichen Energiebezuges bis zum Jahr 2020 klimaneutral gestellt. Dazu gehören die gesamte Wärmeproduktion sowie der gesamte Stromverbrauch der Allgemeinflächen der Gewerbeimmobilie. Zusätzlich und freiwillig hat die DAHMIT auch die Verantwortung für die CO2e-Emissionen aus dem Einkauf von Frischwasser, der Produktion von Abwasser und Restmüll sowie für die Anfahrt von Drittdiensleistern im Rahmen von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen des Gebäudes, die die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH als Vermieter der Gewerbeimmobilie beauftragt hat, übernommen.  

Zuvor wurden alle CO2e-Emissionen nach dem anerkannten Greenhouse Gas Protocol „Accounting and Reporting Standard“ berechnet. Anschließend wurden die berechneten Emissionen durch den Wechsel zu einem zertifizierten Öko-Stromtarif der Stadtwerke München erst einmal auf natürliche Weise um 39% bzw. 179 Tonnen CO2e pro Jahr reduziert.

Link zum Corporate Accounting and Reporting Standard

Die verbliebenen CO2e-Emissionen wurden durch projektbasierte CO2e-Kompensationen vollständig kompensiert. Dazu werden durch Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte anderenorts genauso viele Emissionen reduziert, wie das DAHMIT Parkforum München hierzulande in dieser Zeit produziert hätte. Unterstützt wurden ein Projekt aus dem Bereich Energieeffizienz / Waldschutz in Mali und ein Projekt aus dem Bereich der regenerativen Energien in Taiwan. Beide Projekte sind Gold Standard zertifiziert.

Auf diese Weise werden bis 2020 insgesamt 1.241 Tonnen CO2e ausgeglichen. Einberechnet wurde auch ein Sicherheitszuschlag, um Schwankungen im Verbrauch auszugleichen. Diese Größenordnung entspricht einzeln in etwa den CO2e-Emissionen aus:

  • 6 Millionen gefahrenen Kilometern mit einem durchschnittlichen PKW
  • 6.630 Tankfüllungen Dieselkraftstoff a 60 Liter
  • 4.512 Kurzstreckenflügen bis 900 km (durchschnittlicher Anteil einer Person am Flug)
  • dem jährlichen CO2-Verbrauch von 100 durchschnittlichen deutschen Privatpersonen

Berechnet werden CO2e-Emissionen in den sog. Scopes 1-3. In Scope 1 finden sich Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger, wie z.B. Erdöl, Erdgas und Kohle oder aus Verflüchtigungen. Im Bereich Scope 2 werden Stromverbrauch sowie der Verbrauch aus Fernwärme und Dampf berechnet. Im Bereich Scope 3 – der optional berechnet werden kann – werden die Emissionen aus den vor- und nachgelagerten sowie betriebsnotwendigen Prozessen berechnet. Die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH hat folgende Kategorien aus Scope 3 freiwillig einbezogen:

  • Vorketten aus Scope 1 & 2 (Energieverbrauch)
  • Frischwasser, Abwasser und Restmüll
  • Anfahrt von Drittdienstleistern (Instandhaltung und Instandsetzung)

Mehr Informationen zur Berechnung von CO2-Emissionen erhalten Sie hier.


Kontaktieren Sie jetzt GreenBlau.com und stellen Sie Ihre Gewerbeimmobilien / Ihr Unternehmen klimaneutral!

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Umstellung Grünstrom


Umstellung Grünstrom


Die Gewerbeimmobilie - DAHMIT Parkforum München - stellt komplett auf Ökostrom um.

Schritt 1: Durch Strom aus regenerativen Quellen resultieren keine CO2e-Emissionen


Durch Umstellung der Stromverträge konnte die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH als Eigentümer des DAHMIT Parkforum München für die gesamte Laufzeit von 2017 bis 2020 signifikante CO2-Einsparungen in Relation zu den CO2-Gesamtwerten unter Normalstrom erzielen. Die Einsparungen belaufen sich demnach auf knapp 39% bzw. 179 Tonnen CO2e pro Jahr gemessen am berechneten Gesamtergebnis der CO2-Emissionen über alle drei Scope Bereiche hinweg.

Das neue Öko-Energieprodukt wird direkt von den Stadtwerken München geliefert. Der Energieversorger garantiert seinen Verbrauchern, dass Strom in der verbrauchten Höhe zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Darüber hinaus unterstützt der Anbieter den Ausbau regenerativer Energien und trägt zur Integration in das Stromversorgungssystem bei:

  • Eine Doppelvermarktung wird ausgeschlossen.
  • Es erfolgt keine Trennung des Umweltnutzens (Eigenschaft „grün“) von der physischen Stromlieferung.
  • Die Produktionsanlagen und deren Eigentümer sind eindeutig identifizierbar.

Durch Normalstrom werden in Deutschland ca. 550 Gramm CO2 je kWh (inkl. Vorkette) produziert. Jeder deutsche Stromtarif muss laut Gesetz über die sogenannte Stromkennzeichnung gem. §42 EnWG verfügen. Dort können Unternehmen ablesen, mit wieviel Gramm CO2 je kWh ihr gewählter Stromtarif belastet ist. Strom aus regenerativen Quellen ist generell mit "Null" Gramm CO2 je kWh gekennzeichnet.

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CO2-Kompensation durch Waldschutz


CO2-Kompensation durch Waldschutz


Die Gewerbeimmobilie - DAHMIT Parkforum München - unterstützt Klimaschutzprojekte.

Schritt 2: Unterstützung effizienter Kochstellen und Waldschutz in Mali


Zum Ausgleich bzw. zur Kompensation der, nach der Umstellung auf Ökostrom verbleibenden CO2e-Emissionen, hat sich die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH als Eigentümer des DAHMIT Parkforum München zur Unterstützung von zwei verschiedenen Gold Standard zertifizierten Klimaschutzprojekten in nahezu gleichen prozentualen Anteilen entschieden. Das eine Projekt in Mali fällt in die Kategorie Waldschutz durch Energieeffizienz, während das andere Projekt die Produktion sauberer Energie aus regenerativen Quellen unterstützt.

Alle Projekte haben gemeinsam, dass die hier anfallenden klimaschädlichen Emissionen anderenorts in gleicher Höhe reduziert werden. Das Projekt in Mali stellt der dortigen Bevölkerung effizientere Kochstellen zur Verfügung. Durch die verbesserte Leistung werden ca. 50% weniger Brennholz benötigt und so insgesamt weniger Bäume illegal gerodet. Die durch weniger Verbrennung von Brennholz und Kohle eingesparten CO2-Emissionen werden dem Projektbetreiber dabei als Ausgleichsmechanismus zugerechnet.

Das immense Ausmaß illegaler Abholzung und Verbrennungen kann durch ein Beispiel leicht vor Augen geführt werden. Wenn 300 Millionen Menschen täglich „nur“ 5 Kilogramm Holz zum Abkochen von Wasser und zur Lebensmittelzubereitung bräuchten, so wäre dies ein Bedarf von 1,5 Milliarden Kilogramm Holz pro Tag. Energieeffizienz ist somit ein wichtiger Stellhebel für den Klimaschutz.

Zudem bewahren die neuen Kochstellen Mütter und Kinder vor extremen Rauchvergiftungen, da die Rauchentwicklung nun stark minimiert wird. Große Teile der Bevölkerung kochen Tag für Tag in den Hütten und atmen dabei täglich den gefährlichen Rauch ein. Hunderttausende Mütter, Kinder und ihre (ungeborenen) Babys erkranken dadurch jährlich. 

Die lokale Produktionsstätte in Bamako beschäftigt 27 Angestellte, davon 30% Frauen. Durch den Vertrieb innerhalb eines regionalen Netzwerks in Mali können zwischen 200 und 300 Menschen ihr Einkommen verbessern.

Zertifiziert wurde das Projekt durch die schweizerische Gold Standard Stiftung, welche aufgrund der Bewertung zahlreicher zusätzlicher ökologischer und sozialer Prüfungspunkte eine sehr hochwertige Zusatzzertifizierung bietet. Auch das Umweltbundesamt hebt Gold Standard Projekte besonders hervor.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden sich im Projektdatenblatt.

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CO2-Kompensation durch Windkraft


CO2-Kompensation durch Windkraft


Die Gewerbeimmobilie - DAHMIT Parkforum München - favorisiert den Gold Standard.

Schritt 3: Unterstützung des Ausbaus regenerativer Energien in Taiwan


Für den projektbasierten Ausgleich der restlichen CO2-Emissionen hat sich die DAHMIT Parkstadt Schwabing GmbH als Eigentümer des DAHMIT Parkforum München auch für die Unterstützung eines Windkraftprojektes in Taiwan, Guanyin, entschieden. Die der Volksrepublik China vorgelagerte Insel generierte in der Vergangenheit annähernd 100% der von ihr benötigten Energie aus der Verbrennung importierter Kohle. Mit internationaler Unterstützung und Klimaschutzprojekten ändert sich dies stetig.

Durch das unter dem Gold Standard zertifizierte Projekt werden fortlaufend größere Mengen an Energie aus sauberer Windenergie hergestellt und damit auch die Abhängigkeit Taiwans von Kohleimporten reduziert. Die Herstellung von Energie aus Windkraft zieht zudem keine gesundheitsgefährdende Bildung von Smog nach sich. Vereinfacht gesagt, werden dem Projektbetreiber in dieser Projektart die substituierten Emissionen aus der Verbrennung von Kohle gutgeschrieben.

Initiatoren des Projektes sind die deutschen Unternehmen VWind AG und wpd AG, die gemeinsam mit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) IPEX-Bank bereits drei ähnliche Projekte in Taiwan realisiert haben. Neben den strengen Prüfungen der Gold Standard Stiftung wurde das Projekt also ebenfalls vor der Projektvergabe durch die KfW IPEX-Bank geprüft.

Auf der Insel selber wurden dieses und andere Projekte aus dem Bereich der Windkraft inzwischen zu einem Anziehungspunkt für die lokale Bevölkerung. In regelmäßigen Abständen kann die Umgebung der Projekte in offiziellen Führungen besucht werden. Dabei wird den Besuchern auch die Dringlichkeit der Produktion von Energie aus regenerativen Quellen vor Augen geführt. In gewisser Weise könnte man den Projekten zusätzlich zu den anderen Auswirkungen auch einen pädagogischen Wert zurechnen.

Vor dem Bau der Windkraftanlagen wurde im Rahmen der Gold Standard Zertifizierung auch bewusst auf bestehende Vogelzugrouten achtgegeben. Darüber hinaus setzt sich der Betreiber vor Ort für regelmäßige Säuberungen der Strände ein. Auch die örtlichen Schulen und Vereine werden jährlich mit Stipendien oder Spenden unterstützt.

Internationale Projekte dieser Größenordnung sorgen auch für einen Know-How Transfer zwischen den Ländern. So werden die neuen lokalen Arbeitnehmer vor Ort von europäischen Ingenieuren geschult und übernehmen im Anschluss die technische Betreuung der Windparks vor Ort. Laut der o.g. Studie der Gold Standard Stiftung fließen in der Projektlaufzeit von typischerweise sieben Jahren auf diese Weise bis zu 81 Millionen Dollar in neue Arbeitsstellen in den einzelnen Projektländern.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie im Projektdatenblatt.