Verbrauchsdaten


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Verbrauchsdaten


WELCHE DATEN WERDEN KONKRET BENÖTIGT?

Es geht vor allem um Gase, Strom und Treibstoffe.


Wir werden von Unternehmen, Organisationen und Dienstleistern immer wieder gefragt: Welche Daten brauchen Sie denn jetzt ganz genau? Doch bevor wir die Antwort geben, möchten wir noch einmal auf eine Sache hinweisen. Klimaschutz ist für den Großteil unserer Kunden eine freiwillige Angelegenheit. Demnach ist es nicht schlimm wenn die benötigten Daten nicht sofort in perfekter Form vorliegen. CO2-Bilanzierung ist ein Thema, dass sich innerbetrieblich entwickelt und erst nach ca. 24 Monaten den Ansprüchen des Standards gerecht werden sollte. Wo auch immer genaue Werte fehlen, kann man am Anfang auch mit Pauschalen und Sicherheitsaufschlägen arbeiten.

Die gute Nachricht ist: Der Großteil der Daten, die wir von Unternehmen zur Berechnung der CO2-Bilanz erheben, sind bereits intern im Controlling, in der Buchhaltung oder beim Steuerberater vorhanden. Das liegt daran, dass wir nur Verbräuche abfragen. Und diesen steht fast immer eine Rechnung gegenüber. Im Optimalfall sogar eine jährliche Abrechnung mit der Gesamtsumme des Verbrauchs. Wichtig zu wissen ist auch noch: Diese Seite hier bezieht sich auf kleine und mittelständige Unternehmen ohne Prozessemissionen und ohne CO2-Emissionen, die aus der Produktion von Strom (Energieversorger) entstehen. Bei großen Unternehmen ist die Berechnung komplexer.

Es werden die kummulierten Verbrauchs-Daten eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Dienstleistung aus dem Vorjahr erhoben. Bei mehreren Standorten können die Daten optional nach Standorten aufgeteilt werden.


Gase

Es geht um Gase, die sowohl zum Antrieb von "Fahrzeugen" als auch zur Wärmeproduktion in Gebäuden (Heizung) genutzt werden. Der Klassiker ist Erdgas, aber auch Flüssiggas wird teilweise noch verwendet. Die gebräuchlichen Einheiten sind Kilowattstunden (kWh) in Gebäuden oder Kilogramm bei Fahrzeugen. Es sind aber auch Angaben in Kilometer, Liter oder die Gesamtausgaben in EUR möglich.

 

Fernwärme

Fernwärme ist nichts anderes als eine gigantische Heizung. Kilometerlange Rohre transportieren erhitztes Wasser zum Verbraucher. Dort wird die Wärme in der Heizung abgegeben. Das abgekühlte Wasser fließt dann wieder zurück. Im Kraftwerk oder der Verbrennungsanlage entsteht die Hitze bei der Verbrennung von Energieträgern (oder Müll) zur Stromproduktion. Die gebräuchliche Einheit ist kWh.

 

Strom

Energieversorger (ENV) verbrennen bei der Produktion von Strom oft fossile Energieträger (Erdgas, Erdöl, Kohl). Diese Emissionen entstehen zwar in der Anlage der ENV, werden zu Informationszwecken aber auch in der eigenen CO2-Bilanz ausgewiesen. Aufklärung in diesem Bereich ist wichtig, da bei einem Tarifwechsel zu regenerativem Strom (Wasser, Wind, Sonne) kaum noch Emissionen anfallen. 

 

TREIBSTOFFE

Es geht um Treibstoffe, die sowohl zum Antrieb von "Fahrzeugen" als auch zur Wärmeproduktion in Gebäuden (Heizung) genutzt werden.  Das sind vor allem Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin in PKW, LKW, Schiffen und Flugzeugen. Die gebräuchlichen Einheiten sind Liter oder Kilogramm. Es sind aber auch Angaben in Kilometer, kWh oder die Gesamtausgaben in EUR möglich.

 

Verflüchtigungen

Verflüchtigungen entstehen, wenn Leitungen undicht sind. Dies kann den Bereich der Kühl- und Klimaanlagen betreffen. Muss Kühlflüssigkeit immer wieder mal nachgefüllt werden, so lässt dies teilweise auf Leckagen schließen. Da diese Flüssigkeiten oft gravierende Emissionswerte haben, werden diese ebenfalls betrachtet. Es können auch Gasleitungen betroffen sein.

 

Weitere Optionale Bereiche

Die oben abgefragten Sektoren entsprechen den Bereichen Scope 1 und Scope 2 des CARS Standard. Diese werden immer erhoben. Es gibt darüber hinaus noch den optionalen Bereich Scope 3. Dort können Daten aus den Geschäftsreisen, der Mitarbeiteranfahrt, der Müllproduktion, des Papier- und Wasserverbrauches und Daten aus insgesamt 15 weiteren Kategorien berechnet werden.