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Grundlagen DGM-Klimapakt


Aufbäumen gegen den Klimawandel.

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Grundlagen DGM-Klimapakt


Aufbäumen gegen den Klimawandel.

DGM GRÜNDET DEN KLIMAPAKT FÜR DIE MÖBELINDUSTRIE


Im Kontext des weltweit schnell voranschreitenden Klimawandels sowie den damit verbundenen massiven Auswirkungen auf Mensch und Natur unterstützt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel das 1,5-Grad-Ziel der UN und bietet ihren Mitgliedern ab Januar 2016 die Mitgliedschaft im „Klimapakt für die Möbelindustrie“ an.

Zur Kennzeichnung ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber dem Klimawandel erhalten alle Teilnehmer des Klimapaktes eines der drei folgenden Label. Die Unterschiede ergeben sich aus dem Ausmaß an reduzierten bzw. kompensierten Tonnen CO2e. Was genau berechnet und kompensiert wurde, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

 
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Beitritt DGM-Klimapakt


Vorbeugen ist besser als heilen

Beitritt DGM-Klimapakt


Vorbeugen ist besser als heilen

SCHRITT 1: BEITRITT ZUM DGM KLIMAPAKT


Unternehmen, die das Logo des DGM Klimapakt tragen, haben den ersten Schritt getan und ihre CO2e Emissionen mindestens in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 auf Basis validierter Vorjahresdaten (also 2016) berechnet. In der Folge werden den Unternehmen Möglichkeiten zur Reduzierung ihres Carbon Footprint aufgezeigt. Eine schnelle, sehr effektive Möglichkeit ist der Wechsel von Normalstrom zu Grünstrom. Durch Strom aus regenerativen Quellen können Unternehmen bis zu 80% und mehr aller Emissionen einsparen. Nach der erstmaligen Berechnung der CO2e Emissionen können Unternehmen den Wechsel zu Grünstrom vollziehen und weitere individuelle Reduktionsmaßnahmen im Unternehmen umsetzen. Die Kompensation der Restemissionen ist eine freiwillige Option.

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Klimaneutrale Kernprozesse


Kompensation der Scope 1 und Scope 2 Emissionen. Der Einsatz von zertifiziertem Grünstrom und die Eigenproduktion von Strom aus regenerativen Quellen sind prüfenswerte Alternativen.

Klimaneutrale Kernprozesse


Kompensation der Scope 1 und Scope 2 Emissionen. Der Einsatz von zertifiziertem Grünstrom und die Eigenproduktion von Strom aus regenerativen Quellen sind prüfenswerte Alternativen.

SCHRITT 2: KLIMANEUTRALE KERNPROZESSE


Unternehmen, die das Logo "Klimaneutrale Kernprozesse" tragen, symbolisieren damit, dass sie ihre unvermeidbaren CO2e Emissionen aus dem Vorjahr in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 freiwillig gemäß dem GHG Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard berechnet und in der Folge durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte kompensiert haben.

Alternativ zur Kompensation kann das Unternehmen auch alle CO2-Emissionen aus dem Bereich Stromverbrauch durch den Wechsel zu einem Grünstromtarif eleminieren. Strom aus regenerativen Quellen zieht keine CO2e-Emissionen im Bereich Scope 2 nach sich. Unternehmen sollten jedoch auf einen zertifizierten Tarif achten. GreenBlau empfiehlt Anbieter mit dem Grüner-Strom-Label.

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Klimaneutraler Möbelhersteller


Zusätzlich zu den klimaneutralen Kernprozessen übernimmt der Möbelhersteller freiwillig die Verantwortung für weitere emissionsintensive Scope 3 Bereiche.

Klimaneutraler Möbelhersteller


Zusätzlich zu den klimaneutralen Kernprozessen übernimmt der Möbelhersteller freiwillig die Verantwortung für weitere emissionsintensive Scope 3 Bereiche.

SCHRITT 3: KLIMANEUTRALER MÖBELHERSTELLER


Unternehmen, die das Logo "Klimaneutraler Möbelhersteller" tragen, symbolisieren damit, dass sie zusätzlich zu den Bereichen Scope 1 und Scope 2 auch Teilbereiche der Scope 3 Emissionen freiwillig berechnet und kompensiert haben. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel legt zu Beginn jedes Jahres fest, welche Bereiche zur Präsentation des Logos verpflichtend in die Berechnung mit einbezogen werden sollen. Auf diese Weise stellt die DGM sicher, dass das Thema "innerbetrieblicher Klimaschutz" ständig weiterentwickelt werden kann.

Ab Juli 2016 sollen folgende Scope 3 Bereiche für die Präsentation der Auszeichnung "Klimaneutraler Möbelhersteller" mindestens mit in die Berechnung des Carbon Footprint aus dem Jahr 2016 (rückwirkende Berechnung auf Basis validierter Daten) mit einbezogen werden:

  • Kategorie 1: Druckerpapier
  • Kategorie 1: Frischwasser
  • Kategorie 3: Vorketten aus Scope 1 und Scope 2
  • Kategorie 5: Deponierestmüll zur Verbrennung
  • Kategorie 5: Abwasser
  • Kategorie 6: Alle Geschäftsflüge
  • Kategorie 6: Alle PKW Mietverträge
  • Kategorie 7: Alle An- und Abfahrten der Mitarbeiter

Die Berechnung der einzelnen Kategorien erfolgt auf Basis verfügbarer Sekundärfaktoren und der technischen Anleitung zur Berechnung von Scope 3 Emissionen. Alle berechneten CO2e Emissionen des Vorjahres wurden in der Folge durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte komplett kompensiert.