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Unsere Richtlinien


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Unsere Richtlinien


UNSERE RICHTLINIEN ZU KLIMANEUTRALITÄT.

AUS FAIRNESS ENTSTEHT Nachhaltige INITIATIVE.


Die Bereiche Scope 1 und Scope 2 müssen laut Standard berechnet werden. Die Basis-Berechnung dieser zwei Bereiche ist kostenlos. Wer die direkten Scope 1 Emissionen kompensiert, agiert im Sinne des internationalen Standards zur Erfassung und Berechnung von CO2-Emissionen klimaneutral und erhält unser Climate-Neutral-Logo (siehe unten). Dies greift die Berechnungslogik des Quellprinzips auf. Vor und nach der CO2-Kompensation steht allerdings die Vermeidung oder Reduzierung von CO2-Emissionen im Fokus.

Darüber hinaus sollte der Normalstrom-Tarif spätestens zum Anfang des dritten Folgejahres auf einen zertifizierten Grünstrom-Tarif umgestellt werden. Referenzjahr für die Drei-Jahres-Frist ist das erste Kompensations-Jahr. Alle CO2-Kompensationen werden ausschließlich durch Unterstützung hochwertiger, vom Umweltbundesamt empfohlener, Gold Standard zertifizierter Klimaschutzprojekte durchgeführt. Durch diese Auswahl wird sichergestellt, dass mindestens drei von 17 UN-Nachhaltigkeitszielen adressiert werden.

Hintergrund: Durch Strom aus zertifizierten Grünstrom-Tarifen resultieren keine CO2-Emissionen, da der Strom aus regenerativen Quellen (Photovoltaik, Windkraft und Wasserkraft) und nicht aus Verbrennung fossiler Energieträger (Erdöl, Erdgas und Kohle) produziert wird. Wenn die erstmalige CO2-Kompensation für das Jahr 2018 durchgeführt wird, so wechseln unsere Kunden spätestens zum 01. Januar 2021 auf einen entsprechenden Tarif. Wir empfehlen unseren Kunden Strom der Zertifizierungen "Grüner-Strom-Label" oder "OK-Power-Label".

 Logo mit personalisiertem Link

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Was ist mit dem Bereich Scope 2?

Bis der Wechsel auf zertifizierten Grünstrom vollzogen wurde, empfehlen wir unseren Partnern, auch die Emissionen aus Stromverbrauch zu kompensieren. Dies ist allerdings nur eine Übergangslösung. Der schnelle Wechsel zu grüner Energie ist klar zu favorisieren. Für den Bereich Fernwärme, der sich nicht so einfach auswechseln lässt, empfehlen wir auch zukünftig immer die freiweillige Kompensation. Unsere Empfehlungen richten sich nach der gelebten Marktpraxis, den Endverbraucher für die Emissionen verantwortlich zu machen.

Professionelle Hilfe beim Strom-Contracting können Sie weiter unten anfordern.


Was ist mit dem Bereich Scope 3?

CO2-Kompensationen im Bereich Scope 3 sind, soweit sie berechnet wurden, ebenfalls optional möglich. Denkbar wären Bereiche wie Geschäftsflüge, Geschäftsreisen, Mitarbeiteranfahrt, Müll, Papier- und Wasserverbrauch. In Bezug auf weitere Scope 3 Bereiche denken wir allerdings, dass diejenigen, die Geld für eine Leistung empfangen, auch (gemäß geltender Gesetze) dazu verpflichtet sein sollten, die CO2-Emissionen zu kompensieren, die aus ihren Leistungen resultieren. Wir möchten daher dazu ermutigen, die Verpflichtung zur Kompensation vertraglich an die Quelle weiterzugeben oder mit der Quelle Richtlinien zur gemeinsamen Vermeidung und Kompensation von CO2-Emissionen festzulegen. Das gesamte Engagement eines Unternehmens wird unter dem personalisierten Link beschrieben.

Ihr Dienstleiter oder Vertragspartner weiß nicht, wie er sich seinerseits klimaneutral stellen kann? Geben Sie unsere Kontaktdaten gerne weiter! Wir berechnen die CO2-Bilanzen ihrer Partner in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 kostenlos.


Abweichendes Engagement

Teilweise weicht das Engagement von den o.g. Voraussetzungen ab. Dies ist z.B. der Fall, wenn wir andere Bündnisse unterstützen und dort abweichende Richtlinien festgelegt wurden. Einige unsere Kunden stellen auch nur spezielle Leistungen oder Anlässe klimaneutral. In all diesen Fällen finden Interessierte unter dem personalisierten Partnerlink (auf dem Logo) die genaue Beschreibung des Engagements. Wird der Link von unseren Kunden nicht veröffentlicht, so obliegt es diesen, das Engagement anderenorts richtig zu beschreiben.


Noch Ein paar Anmerkungen zum Thema:

Hintergrundinformation: Die indirekten Scope 2 und 3 Emissionen von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sind immer die direkten Scope 1 Emissionen Dritter in vor- und nachgelagerten Prozessen. Würde es im Rahmen der Grenzen jedes Staates eine gesetzliche Verpflichtung zum Ausgleich aller Scope 1 Emissionen durch den jeweiligen Verursacher geben, z.B. durch eine entsprechende CO2-Besteuerung und adäquaten Einsatz dieser Mittel, so würden alle Staaten und damit auch alle Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen gemeinsam klimaneutral agieren. Diese gesetzliche Verpflichtung gibt es bis heute allerdings nicht.

Auf dem Markt führt dies zur Situation, dass Unternehmen oft pauschal die Verantwortung für alle Scope Bereiche schultern. Dies ist zwar sehr löblich, führt jedoch dazu, dass die wahre Quelle weiterhin keine Verantwortung für ihre Aktivitäten übernimmt. Dazu kommt, dass Programme wie das EU-ETS bis heute leider ihre umfängliche Wirkung verfehlen. Wenn wir morgen noch das 1,5 Grad Ziel der UN erreichen wollen, dann müssen wir heute bereits freiwillig für unseren Anteil am Klimawandel einstehen. Begeistern Sie ihre Mitarbeiter, Kunden und Stakeholder, indem Sie mit GreenBlau die Lücken schließen, die Politik und Fortschritt noch offen lassen.


Haben Sie Interesse an Professioneller Hilfe beim Strom-Contracting?